Liebe mit Aussetzern

Achtung ganz Neu!

Ab sofort könnt ihr Euch in unserem Forum rund um das Thema Liebe austauschen und Sprüche veröffentlichen.

Mein Freund und ich waren schon lange ein Paar. Vielleicht war genau das der Haken.

“Du ich schätze zwischen uns stimmt es nicht mehr.” “Wie meinst Du denn das jetzt??” ” Ich habe mich in eine andere verliebt und werde Dich verlassen.”

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Karnevalsliebe

Heute beginnt die närrische Zeit. Freu mich total – ausgehen, Spass haben und einfach mal nicht nachdenken müssen. Ich weiß, so sollte man das nicht sehen aber es ist eben im Karneval einfach so. Meine Freundin und ich gehen heute auf eine große Party in Form eines Kostümballes und ich gehe als Vamp *gg* Was man hat soll man ja auch zeigen.

Auf der Party war schon richtig viel los, da wir ja beide solo sind, schauen wir natürlich auch gleich nach den hübschen Jungs. Es waren einige unterwegs aber viele waren auch gar nicht zu erkennen.

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Die Liebe meines Lebens

Wir sind schon zusammen in die Grundschule gegangen. Aber er war immer nur der blöde Junge von Nebenan. Kleine Mädchen haben mit kleinen Jungs eben nicht viel zu schaffen – eigentlich nerven Jungs doch bloß. Als wir dann später zusammen auf dem Gymnasium waren, sah die Sache schon ganz anders. Er war der Mädchenschwarm und ich fühlte mich wie das Mauerblümchen. Ich habe mich nicht an ihn heran getraut und stand deshalb immer hinten an.

Ich entschied mich während des Studiums ein Jahr ins Ausland zu gehen um einfach mal eine andere Luft zu schnuppern. Eingemietet hatte ich mich dort in eine WG – alles lief über eine Vermittlung von Deutschland aus. Als ich dort ankam traute ich meinen Augen kaum.

“Was machst Du denn hier?” “Naja ich lebe hier und wieso kommst Du? Heute sollte doch eine Austauschstudentin für ein Jahr kommen, der ich ein Zimmer untervermietet habe.”

“Ich fürchte das bin wohl ich – hoffentlich ist das kein Problem für Dich?” “Nein warum sollte es? Ich freue mich sogar. Es ist ja auch schön jemanden aus der alten Heimat um sich zu haben.”

Er bat mich rein und zeige mir erstmal die ganze Wohnung. Sie war ziemlich groß und ziemlich modern. Natürlich konnte ich meine vorlaute Klappe wieder nicht halten

“Warum lebst Du denn alleine in einer so großen Wohnung?” “Ich habe mich erst vor kurzem von meiner Freundin getrennt und mich dann aus Kostenersparnisgründen dazu entschieden ein oder zwei Zimmer unter zu vermieten.”

Schwups war der Kopf knallrot, war ja eigentlich klar, dass ich das Fettnäpfchen treffe.

“Tut mir leid, ich wollte Dir nicht zu nahe treten mit der Frage.” “Kein Problem – schließlich habe ich mich zu diesem Schritt entschieden” sagte er mit einem Augenzwinkern. Ach Mensch, er sah immer noch genauso toll aus, wie damals in der Schule. Allerdings bin ich ja jetzt kein kleines Schulmädchen mehr, was seinen Tag mit Träumereien vergeuden kann.

Er half mir meine Sachen ins Zimmer zu bringen und sagte dann, dass er zur Arbeit müsse. Einen Schlüssel gab er mir noch und -schwupps- war er weg. Ich packte erstmal meine Sachen aus und entscheid mich dann, die Stadt zu erkunden. Also Handtasche eingepackt und los ging es. Die Stadtkarte hatte ich natürlich dabei. Ich hatte noch eine Woche Zeit mich einzuleben, eh ich mit den Vorlesungen beginnen wollte. Nachdem ich schon einige Stunden unterwegs war hörte ich auf einmal laut meinen Namen. Ich drehte mich um und da stand er wieder – hatte anscheinend schon Feierabend.

“Hi, ich konnte heute früher Feierabend machen und dachte ich zeige Dir etwas von der Stadt. Aber das hast du ja wie ich sehe schon selber übernommen. Vielleicht darf ich Dich wenigstens auf ein Essen einladen?”

Er führte mich zu einem kleinen Italiener, bei dem es total lecker roch und wir suchten uns eine gemütliche Ecke.

“Weißt Du eigentlich, dass ich Dich schon immer toll fand? Das ist echt ein Zufall, dass wir uns jetzt hier wieder sehen.”

Ich konnte es kaum glauben – da hat mein Traummann, die ganze Zeit das gleiche gedacht wie ich und trotzdem hat es nie hingehauen.

“Echt jetzt? Ich habe immer für Dich geschwärmt aber da waren so viele tolle Mädels, da habe ich mich nicht getraut.”

Er setzte sich zu mir auf die Bank und legte seinen Arm um meine Schultern. Bei einem tiefen Blick in meine Augen sagte er “Ich liebe Dich”. Ich habe mein Studium dann vollständig im Ausland beendet und wir sind seitdem ein total glückliches Paar.

Trennung auf Zeit???

Mein Freund und ich kennen uns noch schon lange. Unsere Beziehung ist toll. Er trägt mich auf Händen und ist immer für Dich. Als er mich heute angerufen hat und mir gesagt hat, dass er mir etwas mitteilen müsse ist mir wirklich das Herz in die Hose gerutscht.

“Was ist denn los? Du kannst das doch nicht einfach so in den Raum stellen und mich dann stehen lassen?” “Wir reden später darüber, wenn Du von der Arbeit kommst” sprachs und legte auf. Ich konnte das echt nicht glauben – jetzt muss ich auf der Arbeit den ganzen Tag herum laufen und mir den Kopf darüber zerbrechen. Aber es nutzt ja nichts. Da musste ich nun wohl durch.

“Kannst Du mir mal sagen, was das soll und warum Du mich so in der Luft hängen lässt?” war dann natürlich auch das erste was mir zu Hause rausplatzte. “Tut mir leid, aber ich musste Dir ja etwas sagen.” “Naja Du hättest mir ja einfach sagen können, was los ist und warum Du Dich so benimmst?”

“Ich weiß halt nicht wie ich es sagen soll – ich muss beruflich für mindestens sechs Monate ins Ausland. Es ist eine Chance und ich muss sie wahrnehmen.” Ich war wie vor den Kopf geschlagen aber irgendwie verstand ich es ja auch. Berufliche Chancen bieten sich nun einmal nicht so oft. Aber wie sollte unsere Liebe das aushalten, wenn er monatelang in Amerika ist und ich nicht dort sein kann? Schnell schossen mir die Tränen in die Augen.

“He komm her”. Er nahm mich in den Arm. “Ich weiß, es hört sich nach einer langen Zeit an aber wir haben schon soviel geschafft meinst Du nicht, dass wir das auch hin bekommen?” “Schon aber Du bist so weit weg und ich bin hier ganz alleine”. “Du bist nie alleine – in meinem Herzen bin ich immer nah bei Dir und das solltest Du auch wissen.” Ich wusste, dass ich mich zusammen reißen musste obwohl ich das Gefühl hatte, dass mein Herz zerreißt.

Schon zwei Wochen später brachte ich ihn dann zum Flughafen. Wir hatten lange darüber gesprochen aber ich wusste, dass ich ihm diese Chance nicht vermiesen durfte. Unter Tränen verabschiedete mich. “Ich liebe Dich und vergiss mich nicht ja?” “Du sagst Sachen – natürlich vergesse ich Dich nicht. Du weißt, dass Du mein Ein und Alles bist”. Und dann war er weg und ich alleine. Die Wohnung war leer und irgendwie hatte ich das Gefühl ich stehe komplett neben mir. Aber trotzdem musste ja auch mein Leben weitergehen. “Reiß Dich zusammen – 6 Monate sind schnell vorbei” Puh – wenn das mal stimmen würde.

Nach seiner Ladung rief er mich gleich an. Ich ging am nächsten Tag zur Arbeit und tat einfach genau das, was ich immer tat. Nur dass ich eben alleine war. Jeden Tag skypten wir miteinander. So konnten wir zumindest erfahren was der andere so trieb und ich konnte ihn dabei sehen.

Nach zwei Wochen stand auf einmal der Postbote vor meiner Tür und drückte mir ein Einschreiben in die Hand. Mein Herz rutscht in die Hose, als ich den Brief aufmachte. Aber dann fing ich an zu strahlen. “Ich weiß, dass Du jetzt bald Urlaub hast und weil ich Dich so sehr vermisse schicke ich Dir ein Ticket, damit Du bald bei mir sein kannst.” Ich konnte es kaum glauben und rief gleich meine Mama an. “Mama ich fliege nach Amerika”. Sie freute sich mit mir und sagte auch gleich zu mich zum Flughafen zu fahren. Noch zweimal Arbeiten, dann war es so weit. Zwei Wochen Urlaub erwarteten mich.

Als ich in den Flieger stieg fing ich an die Minuten zu zählen und dann war es endlich so weit. Mit einem Strauß Rosen wartet er am Flughafen und ich flog direkt in seine Arme. “Ich habe Dich so sehr vermisst und endlich bist Du bei mir.” Wir küssten uns innig und verließen den Flughafen. Bei einem romantischen Dinner erzählte er mir von seinem Job.

“Ich hätte die Möglichkeit hier zu bleiben und weiter zu arbeiten. Aber das werde ich nur tun, wenn auch Du mit mir kommen möchtest. Ohne Dich möchte ich hier auf Dauer nicht sein.” Natürlich gab es darauf nur eine Antwort ” Wo Du bist, bin auch ich. Mein Herz tat so weh ohne Dich und wenn Du hier bleiben möchtest, dann werde auch ich Dir hierhin folgen.” Er stand auf und nahm mich in den Arm und ich wusste noch einmal mehr, dass er der Mann meines Lebens war.